hier einige Projektdetails

    Betriebliche Produktionsdatenerfassung und -archivierung
    Hauptziel dieses Projektes ist die Erschließung von Reserven der “zweiten Reihe”. Dazu werden innerbetriebliche Zwischendaten aus dem Prozess gewonnen - von Waagen, aus Reglern, von Medien- und Stückzählern, die oft ohnehin schon da sind. Die Auswertung erfolgt flexibel über Excel-Tabellen und -diagramme.
    SIEMENS S7-400+S7-300, Profibusanbindung der Peripherie, PC670 mit ProTool/Pro.

    Energiemanagement für Großverbraucher
    Besonders da, wo elektrische Öfen oder große Pressen den Verbrauch der Elektroenergie beeinflussen, ist die Differenz zwischen durchschnittlichem und Spitzenverbrauch je Viertelstunde sehr groß. Hier liegen größere Reserven, als es zunächst den Anschein hat. Allerdings muß man Überwachung und Steuerung komplett der unbestechlichen Elektronik überlassen, die Tag und Nacht, rund um die Uhr, immer mit der gleichen Aufmerksamkeit, die Einhaltung des gesteckten Maximalzieles überwacht und garantiert. Gerade bei analogen Beeinflussungsmöglichkeiten kann nach unserer praktischen Erfahrung eine Spitzenlastverringerung von 10-15 % erreicht werden, ohne daß die Produktion spürbar eingeschränkt wird. Einfache Lastabschaltungen hingegen führen oft nur zu Frust, weil im entscheidenden Moment plötzlich der Strom abgedreht wird, auch wenn es nur vorübergehend ist. Je genauer man die technologischen Prozesse kennt, umso besser kann der Verbrauchs-Verlauf der nächsten Viertelstunde vorherberechnet werden. So kann zu jedem Zeitpunkt für die aktuelle Situation die richtige Entscheidung vorherbestimmt und von der Steuerung durchgeführt werden.
    SIEMENS S7-400, Profibusanbindung der Peripherie, PC670+MP370 mit ProTool/Pro.

    Zentraler Leit- und Informationsstand in einem größeren Heizhaus
    Das Heizhaus soll Wasser, Dampf und Druckluft für einen größeren Betrieb dreischichtig bereitstellen. Ziel Nr. 1 ist die Erhöhung der Verfügbarkeit. Alle möglichen Daten und Diagnosemöglichkeiten werden ausgenutzt, um Wartungsintervalle zu verfolgen, um Fehler schneller zu erkennen, um automatisch alternative Schaltmöglichkeiten auszunutzen. Der Zustand der Geräte und Anlagen wird grafisch dargestellt; etwa 1.200 Fehlermeldungen können generiert werden. Zu den wichtigen Fehlermeldungen sind Handlungsanweisungen formuliert, um dem nicht geschulten Aufsichtspersonal eine Orientierung zu geben, denn die meisten Fehler stellen sich promt ein, wenn das Fachpersonal nicht am Ort ist.
    SIEMENS S7-400, Profibusanbindung der Peripherie, PC+PC mit WinCC, Ethernetkopplung.